Schlosspark Rosenau

Herzog Ernst I. von Sachsen - Coburg und Gotha ließ von 1806 bis etwa 1817 Schloss Rosenau im neugotischen Stil umbauen. Im selben Zeitraum wurde der englische Landschaftsgarten angelegt. Eingebettet in eine Parklandschaft, entstanden Anlagen mit Springbrunnen und Blumenornamenten, Gehölze aus Schwetzingen, Dresden, Wörlitz und Seehof wurden in den Park eingefügt. Eine Terrasse unmittelbar am Schloss liegt direkt über einem steilen Hang hinunter zur Itz. Der Verfasser der Gartenpläne ist nicht bekannt. Es gilt als sicher, daß die Schwester des Herzogs, Victoire von Leiningen mitgewirkt hat. 
Herzog Ernst ließ 1817 einen "Prinzenweiher" anlegen. 1826 entstand der Schwanenteich, der heute noch im Norden des Parks dominiert. Von der ursprünglichen Ausstattung ist heute noch die Orangerie, das Teehaus, die Sonnenuhr, die Felsengrotte, Reste der Eremitage, eine "Ruinenmauer" und die ehemalige "Schweizerei" erhalten.

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