Baubeginn für den neuen Museumsshop
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Gebaut wurde das
Parkwärterhäuschen als
Pferdestall. 1847 war das, unter der Herrschaft des Coburger Herzogs Ernst
II. wie aus einem alten Plan hervorgeht, wurden in dem Gebäude zwölf
Pferdeboxen untergebracht, außerdem eine Schlafstelle für den
Stallknecht. Die Tiere kamen unter anderem bei den Ritterspielen zum
Einsatz, die die Herzöge im Park vor der romantischen Kulisse von Schloss
Rosenau veranstalteten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zwei Wohnungen
für Flüchtlinge eingebaut. Schließlich zog der Parkwärter von Schloss
Rosenau dort ein. Nach seinem Tod blieb seine Witwe dort wohnen, bis sie
vor wenigen Jahren starb. |
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August wird das Parkwärterhäuschen in der Schlossanlage Rosenau
umgebaut. Ab Mai 2003 soll dort ein Servicezentrum entstehen. Mit Cafeteria,
Museumsladen und Kasse. |
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vorderen Bereich des Parkwärterhäuschen, das im 19. Jahrhundert als
Pferdestall umgebaut wurde, wird die Cafeteria untergebracht: vier Tische
mit Stühlen, dazu Getränkeautomaten. Ähnlich wie in der Ehrenburg in
Coburg wird ein Monitor installiert, um Videos zu zeigen. In der Mitte
sind Kassen- bereich und Museumsladen vorgesehen, wo Ansichtskarten,
Kataloge und Souvenirs verkauft werden. Hinten werden die Sanitäranlagen
eingerichtet. Der Ausbau erfolgt übrigens behindertengerecht: mit einer
Rampe am Eingang für Rollstuhlfahrer sowie einem Behinderten - WC. Bis
zur Eröffnung im Mai 2002 gibt es noch viel Arbeit. Die Sandsteinwände,
die zum großen Teil verputzt waren müssen gereinigt werden. Was vor
allem im hinteren Teil, der in den vergangenen Jahren als Abstellraum
genutzt wurde, dringend notwendig ist. Denn die Außenmauern stehen in
einem kleinen Hang, weshalb sich mit den Jahren Feuchtigkeit ausgebreitet
hatte. Ansonsten sollen die 3,10 Meter hohen Mauern im Erdgeschoss
weitgehend unverändert bleiben, so dass zum Beispiel auch künftig zu
erkennen ist, wo früher Boxen für die Pferde standen. Das historische
Ziegelpflaster auf dem Boden wird weitgehend unter Estrich verschwinden.
Außer an einer Stelle im Kassenbereich. Rund zwei Quadratmeter sollen
dort sichtbar bleiben, geschützt durch eine Glasplatte. |
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| Die arg ramponierte Holzdecke hingegen bleibt. Sie
wird ebenfalls gereinigt, an- schließend abgeschliffen und gekalkt.
Umgebaut wird das niedrige Dachgeschoss des
Parkwärterhäuschen, daß in der Mitte 2,20 Meter und an den Seiten nur
1,20 Meter misst. Wo früher Stroh und Futter gelagert werden, sollen
künftig Ausstellungen gezeigt werden - allerdings nur im Sommer, weil
keine Heizung eingebaut wird. |
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| Auch im Außenbereich
wird kräftig gearbeitet. |
Noch
eine Baustelle, aber bald können sich die
Besucher hier wohlfühlen. |
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